Sollte jemand sein Gedicht hier finden, der das nicht hier veröffentlicht haben möchte, der schickt mir bitte eine Email, dann lösche ich es umgehend!!!!                           

 

 

Thanathan und Athanasia

Hoert, hoert, die Nacht schreit um ihr Leben
Weil Thanathan vom Himmel fiel.
Nach Sterblichkeit zu streben,
Sie zu kuessen war sein erstes Ziel.
Heut wird er sie entfuehren
In das Licht der Casiopaia,
Ihre Unschuld dort beruehren...
So spricht Thanathan zu Athanasia,
Sein Laecheln strahlt so sonderbar:

Dein Glanz erwaermt mein Innerstes,
Dein Feuer laesst mich frieren,
Was hinter Deinen Augen liegt,
Es wundert mich zu Tode !
Der Tau an Deinen Lippen soll die meinigen verzieren !�
Und durch das Dunkel hallt es:
Vernunft ist nichts ! Gefuehl ist alles !

Sternschnuppen glimmen lauter jetzt
Und spinnen reibungsvoll ein Netz
Von der Sonne Flammenspitzen her zu mir:
Ich sehe Gott in Dir !
In Deinen Schoss will ich die Traenen saehen
Die unentwegt nach Innen liefen !
Kometen will ich weinen,
Regen in des Kosmos Tiefen !

Die Wahrheit ! Schrei sie heraus, Du Tor !
Nimm Deinem Herz die Last !
Und klag sie so in der Nacht Ohr,
Da deren Schwaerze sanft erblasst :
Der ist ein Narr, der sie nicht stoesst,
Sie zaertlich in die Tiefe reisst
Und ihr, auch wenn es Furcht einfloesst,
Einheit von Herz und Seele beweist !

Den Engel moechte ich Fluegel stehlen
Um den schnellsten Weg zu Dir zu waehlen !
Ein Traum, von dem Du wissen solltest...
Ich kenne Dein Zittern, ich kenne Dein Bangen,
Ich sage es nochmals, ich moechte Dich fangen...
Und finde nichts, dass Du nicht fallen wolltest !
Springe, Athanasia, springe herab,
Zertrampele meine Liebe fuer den Tod !

Kuesse bis zum Rand mich voller Leben
Und schneid endlich das Wort mir ab !
Festgeredet steh ich hier in Not;
Es faellt mir nichts mehr ein, was meine Stimme bringt zum Beben !
Der Tag zu hell, die Nacht ist kalt,
Der Weg war weit, erhoere mich bald

Laenger als zu lange musste Thanathan noch warten.
Er brachte Athanasia die allerschoensten Gaben.
Doch wollt sie weder hoeren noch sich an seinem Blicke laben !
Er malmte sich das Hirn und materte sich zum Erbrechen !
Thanathan erstarrte und sein Blut tranken die Raben,
Selbst der Anblick seines Todes wollt die Liebe nicht bestechen !
An Athanasias Aengsten musste Thanathan zerbrechen
Und an seinen bleichen Knochen nagen nunmehr nur noch Ratten !

In Wirklichkeit jedoch ist Thanathan niemals gestorben.
Und sie, sie hat ihn stets geliebt, die ganze lange Zeit;
Zu seinem kalkulierten Glueck ging Thanathan zu weit,
Denn egal wie gross das Leiden war, Gott ist auf seinen Seiten.
Zwar war er fuer ein solches Spiel zuvor niemals bereit,
Doch Maerchen sind fuer Menschen da, uns Traeume zu bereiten,
Und Traeume sind zum Leben da, die Wahrheit sie begleiten:
So hat er bis zum Letzten Athanasias Gunst erworben.

Thanathan und Athanasia, ihr Laecheln strahlt so sonderbar...

 

 

SEHEN FUEHLEN HOEREN


Mit den Augen sieht man nur den aeusseren Schein,

mit dem Herzen in den Mensch hinein.

Man fuehlt mit dem Herzen, so dass es schlaegt.

Manchmal so laut, dass man es nicht ertraegt.

Man hoert eine Stimme, ein Wort, einen Satz,

doch zwischen den Zeilen ist auch noch viel Platz

fuer Gefuehle, Liebe, Trauer und Schmerzen,

die man einzig und alleine hoert mit dem Herzen.

Das Herz ist ein Muskel, man muss es belasten

Und ab und zu auch einmal rasten,

so dass man wirklich alles trainiert,

Auf das das Herz einem nicht erfriert.

Wenn man es dann tief in sich spuert

Und glaubt, jemand haette es entfuehrt,

man meint, es waere ploetzlich weg,

dann sitzt es doch am richtigen Fleck

 

 

Warum ist Schokolade besser als Sex????

1.Schokolade ist leicht zu bekommen
2.Schokolade befriedigt - auch wenn sie weich ist
3.Man kann auch waehrend des Autofahrens Schokolade haben
4.Man kann Schokolade sogar in Gegenwart seiner Mutter haben
5.Es macht nichts, wenn du zu hart auf die Nuesse beisst
6.Schokolade muss man nichts vormachen
7.Du kannst zu jeder Zeit des Monats Schokolade haben
8.Du kannst soviel Schokolade haben, wie du willst
9.Du bist nie zu jung oder zu alt fuer Schokolade
10.Man kann Schokolade am Schreibtisch haben - ohne die Kollegen zu aergern
11.Man kriegt von Schokolade keine Haare in den Mund
12.Man kann so viele Arten von Schokolade haben, wie man will
13.Mit Schokolade weckt man nicht die Nachbarn auf
14.Man muss Schokolade nicht vor dem essen waschen
15.Schokolade zu essen dauert so lange, wie man will
16.Man muss Schokolade hinterher nicht sagen, wie gut sie war
17.Bei Schokolade ist die Groesse egal, sie ist immer gut
18.Von Schokolade wird man nicht schwanger

 

 

was zum lesen
Gedanken...


Wenn du 8 Jahre, 7 Monate und 6 Tage schreien wuerdest,
haettest du genug Energie, um eine Tasse Kaffee zu
erwaermen ;
ob sich das lohnt?

Wenn du 6 Jahre und 9 Monate pupst, hast du genug Gas fuer
eine Atombombe ;
schon besser

Der Orgasmus eines Schweines dauert 30 Minuten
boah, in meinem naechsten Leben waere ich gerne ein Schwein

Wenn du deinen Kopf gegen eine Wand knallst, verbrauchst
du 150 Kalorien ;
ich muss immernoch an das Schwein denken

Eine Kakerlake kann 9 Tage ohne Kopf leben bevor sie
verhungert ;
puhhhhhhh

Einige Loewen paaren sich bis zu 50 mal am Tag;
ich waer trotzdem lieber das Schwein, Qualitaet ueber Quantitaet

Schmetterlinge lecken an ihren eigenen Beinen;
das musste mal gesagt werden!

Elefanten sind die einzigen Tiere, die nicht springen koennen;

ist glaube ich auch besser so

Der Urin einer Katze phosphorisiert im Dunkeln;
wer bezahlt eigentlich die Leute, die sowas erforschen?

Das Auge des Strausses ist groesser als sein Gehirn ;
ich kenne Menschen, bei denen ist das nicht anders

Seesterne haben kein Gehirn;
solche Leute kenn ich auch

Polarbaeren sind Linkshaender;
na und???

Menschen und Delphine sind die einzigen Lebewesen die
Freude am Sex haben ;
hey!!!!! ...und was ist mit den Schweinen?? ...warum geht
mir das Schwein nicht mehr aus dem Kopf??

 

 

Eine Frau gluecklich zu machen ist (ratz fatz) einfach...

mann muss nur ein ..

1. Freund
2. Partner
3. Liebhaber
4. Bruder
5. Vater
6. Lehrer
7. Erzieher
8. Koch
9. Mechaniker
10. Monteur
11. Innen-Architekt
12. Stylist
13. Elektriker
14. Sexologe
15. Gynaekologe
16. Psychologe
17. Psychiater
18. Therapeut sein und
19. zuvorkommend
20. sympathisch
21. durchtrainiert
22. liebevoll
23. aufmerksam
24. gentlemanlike
25. intelligent
26. einfallsreich
27. kreativ
28. einfuehlsam
29. stark
30. verstaendnisvoll
31. tolerant
32. bescheiden
33. ehrgeizig
34. faehig
35. mutig
36. entschieden
37. vertrauensvoll
38. respektvoll
39. hingebungsvoll
40. leidenschaftlich und vor allem
41. zahlungsfaehig sein.

Gleichzeitig, sollte er darauf achten, dass

a) er nicht eifersuechtig ist, und dennoch nicht uninteressiert

b) er sich mit seiner Familie gut versteht, ihr aber nicht mehr Zeit widmet als der Frau

c) er ihr Raum laesst, sich aber besorgt zeigt, wo sie war und was sie gemacht hat.

Sehr wichtig ist es:

nicht die Geburtstage, Jahrestage, Hochzeitstage, Namenstage, ihre Tage, Datum des ersten Kusses,
Geburtstag ihrer Lieblingstante, ihres Lieblingsneffen oder ihrer Lieblingsfreundin... zu
vergessen.

Leider garantiert auch die perfekte Einhaltung dieser Ratschlaege kein 100%iges Glueck. Sie koennte
sich von einem perfekten und abgestimmten Leben eingeengt fuehlen und mit dem erstbesten Schluffi
davonrennen, der ihr begegnet.
Und nun die andere Seite der Medaille:

Einen Mann gluecklich zu machen ist- wie wir nun rasch erkennen werden - bei weitem nicht so leicht.




Denn:

Der Mann braucht:

1. Sex und

2. Essen

Die meisten Frauen sind mit diesen seinen Beduerfnissen natuerlich ueberfordert.

Was lernen wir daraus?

Harmonisches Zusammenleben ist gar nicht schwer - wenn die Maenner endlich erkennen, dass sie ein
klein wenig ihre Ansprueche zurueckschrauben muessen!!

 

 

Traeume
Kleine oder grosse Traeume - Traeume koennen in
Erfuellung gehen.
Man muss es nur wirklich wollen.
Zu traeumen ist Hoffnung.
Wer keine Traeume hat, hat keine Hoffnung, hat keine Zukunft.
Manche Traeume sind Alptraeume.
Manche Traeume werden zerstoert wie Seifen******.
manch Traeume koennen nie Realitaet werden.
Aber auch diese haben einen Sinn.
Denn sie geben Hoffnung in Zeiten der
Hoffnungslosigkeit.
Denn sie geben Zielen in Zeiten der Verlorenheit.
Denn sie schenken Zeit. Zeit, um wieder neue Traeume
zu finden.
Zeit, um wieder neue Ziele zu finden.
Traeume den Traum, der heute da ist.
ER gibt dir die Kraft, den Weg zu finden, den du
wirklich gehen willst und kannst.
Wo immer er auch hinfuehren mag.

 

 

 

Umstellt, sich umstellen

Du bist frei
lebst in der freien Welt
die Freiheit kann mit dir machen
was sie will
du solltest dich ihr fuegen
so kannst du dir
eine eigene Meinung bilden
ohne gegen die Notwendigkeit
zu verstossen

Auch kommst du so
nicht auf eigene Gedanken
die dich befreien
aus eingenisteten Zwaengen
es schont dich
vor der Freiheit
auf etwas zuzugehen
das erst noch die Ketten
verlieren muss

(Marko Ferst)

 

 

 

�=� Egal was du tust und was du bist �=�
�=� wichtig nur das du dabei gluecklich bist �=�
�=� Drum bleibe stets fleissig und aktiv �=�
�=� Dann geht im Leben nicht viel schief �=�
�=� Der Rest der Woche moege dir gelingen �=�
�=� und noch viel Spass und Freude bringen�=�

 

 

 

Die Zeit  sie zieht dahin und hilflos bleibt

das Sein zurueck  sich drehend reisst die Jugend

von ihrer Schoenheit ab und somit treibt

die Scholle fort auf ihrer Reise suchend.

Nach Sinn es duerstet viele Seelen hier,

erst auf des Treibens Reise wird es klar 

der Liebe zu sich selbst bedarf es dir,

um ohne Angst vor dem was ehmals war

das Haus im Innern deiner Traeume zu finden,

zu leben dort  ach, nicht fest sich zu binden,

erfreut die gelbe Knospe spaeten Wehs.

Die drei mal zehn nun bald vergehn und stehen

dir ausgezeichnet gut  lass ab! und gehen 

am Ende der Leiden schafft die Liebe dich.

(Elias M. Goldman)

 

 

 

Freunde sind immer wichtiger, als der Mensch, den du liebst, denn irgendwann verschwindet er aus deinem Leben, deine Freunde bleiben dir aber ewig

 

~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~


ueberlass es der Zeit

Erscheint dir etwas unerhoert,
Bist du tiefsten Herzens empoert,
Baeume nicht auf, versuchs nicht mit Streit,
Beruehr es nicht,ueberlass es der Zeit.

Am ersten Tage wirst du feige dich schelten,
Am zweiten laesst du dein Schweigen schon gelten,
Am dritten hast du's ueberwunden;
Alles ist wichtig nur auf Stunden,
Aerger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.

(Theodor Fontane )
~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~�~

 

 

 

Schutzengel
Ein Englein kam vom Himmelszelt,
dich zu beschuetzen, auf die Welt.
Ist es fuer dich auch nicht zu sehn,
wird's doch an deiner Seite gehn.
Als du einst kamst auf diese Welt,
da wurde es dir zugesellt.
Und als du tatst den ersten Schritt,
ging's treu an deiner Seite mit.
Am Tage gibt es auf dich acht
bei Nacht bewacht es deinen Schlaf.
Machst du's ihm auch nicht immer leicht
es doch in deiner Naehe bleibt.
Drum denke auch einmal daran,
wie du dem Englein helfen kannst.
Gib selbst ein wenig auf dich acht
damit du es ihm leichter machst

 

 

 

Die letzten offenen Fragen der Menschheit

Wenn schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?

Wenn Maisoel aus Mais gemacht wird, wie sieht es mit Babyoel aus?

Wenn Superkleber wirklich ueberall klebt, warum dann nicht auf der Innenseite der Tube?

Warum muss man fuer den Besuch beim Hellseher einen Termin haben?

Wenn es heute 0 Grad hat und morgen doppelt so kalt werden soll, wie kalt wird es morgen?

Warum ist einsilbig dreisilbig?

Warum besteht Zitronenlimonade groesstenteils aus kuenstlichen Zutaten, waehrend in Geschirrspuelmittel richtiger Zitronensaft drin ist?

Mit welcher Geschwindigkeit breitet sich das Dunkel aus?

Wenn ein Schizophrener mit Selbstmord droht, kann er wegen Geiselnahme verurteilt werden?

Warum laufen Nasen, waehrend Fuesse riechen?

Wieso hat eine 24-Stunden-Tankstelle Tuer-Schloesser?

Warum ist "Abkuerzung" so ein langes Wort?

Warum gibt es in Flugzeugen Schwimmwesten statt Fallschirme?

Wenn man in einem Fluggeraet sitzen wuerde, das mit Lichtgeschwindigkeit fliegt, was wuerde passieren, wenn man die Scheinwerfer einschaltet?

Wenn die sog. "Black Box" eines Flugzeugs unzerstoerbar ist, wieso baut man dann nicht das ganze Flugzeug aus dem Material

 

 

 

Meer

Durch Duenen, Salzgeruch, vom Wind gezogen,
wird ploetzlich das Gesicht in Blau getaucht
und Meeresweite, die den Blick verbraucht
in ihrem Ausmass lichtbewegter Wogen.

Die Wasserscheide leckt mit glatten Zungen
nach Tang und Kieseln morgenstiller Straende.
Die Bucht liegt unberuehrt. Wie warme Haende
streicht Sand die Sohlen, Sehnsucht fuellt die Lungen.

Kuehl nimmt sich Brandung die erwaermte Haut
in ihren Schoss. Der braune Leib erbebt,
aalt sich von Kraft durchstroemt, verharrt und schaut:

Rundum fangen die Wellen Himmel ein,
dies Spiegeln, das die Brust zur Sonne hebt,
vom Wunsch erfuellt, ewig so frei zu sein.

(Tobias Falberg )

 

 

 

~English - I love you~
~Afrikaans - Ek het jou lief~
~Albanian - Te dua~
~Arabic - Ana behibak (to male)~
~Arabic - Ana behibek (to female)~
~Armenian - Yes kez sirumen~
~Bambara - M'bi fe~
~Bangla - Aamee tuma ke bhalo aashi~
~Belarusian - Ya tabe kahayu~
~Bisaya - Nahigugma ako kanimo~
~Bulgarian - Obicham te~
~Cambodian - Soro lahn nhee ah~
~Cantonese Chinese - Ngo oiy ney a~
~Catalan - T'estimo~
~Cheyenne - Ne mohotatse~
~Chichewa - Ndimakukonda~
~Corsican - Ti tengu caru (to male)~
~Creol - Mi aime jou~
~Croatian - Volim te~
~Czech - Miluji te~
~Danish - Jeg Elsker Dig~
~Dutch - Ik hou van jou~
~Esperanto - Mi amas vin~
~Estonian - Ma armastan sind~
~Ethiopian - Afgreki'~
~Faroese - Eg elski teg~
~Farsi - Doset daram~
~Filipino - Mahal kita~
~Finnish - Mina rakastan sinua~
~French - Je t'aime, Je t'adore~
~Gaelic - Ta gra agam ort~
~Georgian - Mikvarhar~
~German - Ich liebe dich~
~Greek - S'agapo~
~Gujarati - Hoo thunay prem karoo choo~
~Hiligaynon - Palangga ko ikaw~
~Hawaiian - Aloha wau ia oi~
~Hebrew - Ani ohev otah (to female)~
~Hebrew - Ani ohev et otha (to male)~
~Hiligaynon - Guina higugma ko ikaw~
~Hindi - Hum Tumhe Pyar Karte hae~
~Hmong - Kuv hlub koj~
~Hopi - Nu' umi unangwa'ta~
~Hungarian - Szeretlek~
~Icelandic - Eg elska tig~
~Ilonggo - Palangga ko ikaw~
~Indonesian - Saya cinta padamu~
~Inuit - Negligevapse~
~Irish - Taim i' ngra leat~
~Italian - Ti amo~
~Japanese - Aishiteru~
~Kannada - Naanu ninna preetisuttene~
~Kapampangan - Kaluguran daka~
~Kiswahili - Nakupenda~
~Konkani - Tu magel moga cho~
~Korean - Sarang Heyo~
~Latin - Te amo~
~Latvian - Es tevi miilu~
~Lebanese - Bahibak~
~Lithuanian - Tave myliu~
~Malay - Saya cintakan mu / Aku cinta padamu~
~Malayalam - Njan Ninne Premikunnu~
~Mandarin Chinese - Wo ai ni~
~Marathi - Me tula prem karto~
~Mohawk - Kanbhik~
~Moroccan - Ana moajaba bik~
~Nahuatl - Ni mits neki~
~Navaho - Ayor anosh'ni~
~Norwegian - Jeg Elsker Deg~
~Pandacan - Syota na kita!!~
~Pangasinan - Inaru Taka~
~Papiamento - Mi ta stimabo~
~Persian - Doo-set daaram~
~Pig Latin - Iay ovlay ouyay~
~Polish - Kocham Ciebie~
~Portuguese - Eu te amo~
~Romanian - Te ubesk~
~Russian - Ya tebya liubliu~
~Scot Gaelic - Tha gradh agam ort~
~Serbian - Volim te~
~Setswana - Ke a go rata~
~Sign Language - ,,,/ (represents position of fingers when signing'I Love You')~
~Sindhi - Maa tokhe pyar kendo ahyan~
~Sioux - Techihhila~
~Slovak - Lu`bim ta~
~Slovenian - Ljubim te~
~Spanish - Te quiero / Te amo~
~Swahili - Ninapenda wewe~
~Swedish - Jag alskar dig~

~Swiss-German - Ich lieb Di~
~Tagalog - Mahal kita~
~Taiwanese - Wa ga ei li~
~Tahitian - Ua Here Vau Ia Oe~
~Tamil - Nan unnai kathalikaraen~
~Telugu - Nenu ninnu premistunnanu~
~Thai - Chan rak khun (to male)~
~Thai - Phom rak khun (to female)~
~Turkish - Seni Seviyorum~
~Ukrainian - Ya tebe kahayu~

 

 

 

RACHE!

wenn ich sterbe und sie mich in den kalten,

dunklen sarg legen,

werdet ihr an mich denken

waehrend ich landsam in die warme erde

gelegt werde,

werdet ihr begreifen,

dass es eure schuld war

waehrend wuermer auf meinem koerper krabbeln,

werdet ihr kopfschuettelnd und weinend an

meinem grab stehen

waehrend meine seele sich langsam von meinem

koerper entfernt, werden euch eure

gewissensbisse quaelen

und waehrend ihr versucht, die trauer zu

verkraften,

wird meine seele ueber euch schweben

und lachen.

Andere Gedichte ( Zum Thema Ritzen) :

Wenn es wieder passiert

Aggression und Wut auf mich
Meinen Koerper verletze ich
Mutwillig - ohne Schmerz und Angst
Das alles geschieht oft wie in Trance

Druck baut sich auf
Die Spannung waechst
Gedanken sind fast wie verhext
Sie sagen: "Los komm schon! Endlich - schneide dich!
Dann fuehlst du dich besser und eher nicht!"

Ich kann nicht anders und lege es hin
Das Messer, die Rasierklinge und was ich noch so find
Ich schneide und ritze, solang ich nichts spuere
Und hoere erst auf, wenn ich mich wieder fuehle

Der Schmerz ist da - ich lebe noch
Ich bin wieder da und stelle fest
Es ist wieder passiert und
Das gibt mir den Rest

Ich wuenschte, ich koennte Fassung bewahren,
Um diesem Zwang entgegen zu schlagen
Doch oft reicht meine Kraft nicht aus
Verdammt! Wie komm ich da bloss raus?

So kann ich nur hoffen
Ich bin fuer mich stark und lebe fuer mich
Und zwar Tag fuer Tag

Leben

Ich wache auf, aus einer langen, langen Trance
Alles nur ein boeser Alptraum?
Die Narben an meinen Armen,
und meine Erinnerung beweisen das Gegenteil
Alles wahr...
Doch nun...
Ich bin wach!

Ein Spiegel,
bin das Abbild dort ich?
Oder taeuscht es nur?
Denn ich bin huebsch,
und bin ich nicht haesslich?
Oder sehe ich mich das erste Mal
Nach so langer Zeit endlich selbst,
und nicht das Kind von damals in mir?

Ich schaue mich also um
In diesem Chaos lebe ich?
Kann das sein?
Beginne aufzuraeumen
Tat ich das jemals?

Ich erinnere mich,
ganz langsam,
stetig an mehr...
wer mich erweckte aus diesem Traum

Er bewegte mich dazu, zu erzaehlen,
er brachte mich dazu,
um mich zu trauern,
um das Kind,
das einst verloren ging,
das sich verstecke
aus Angst wieder gefunden zu werden
von diesem einen Mann...
und es schliesslich zu Grabe zu tragen

Er zeigte mir,
dass ich mich nicht mehr
verstecken muss
Denn wie aus einem Schmetterling
Gebar ich mich neu,
aus eigener Kraft,
und nun sollte ich schluepfen!

Er brachte mich dazu,
zu hassen,
richtig zu hassen,
den Menschen zu hassen,
der mich dazu brachte, mich zu hassen

Und er bewirkte,
dass ich mich nach viel zu lange ertrugener Zeit
endlich nicht mehr einsam fuehlte,
mich selbst fand

Endlich bin ich ICH

Doch fuer wie lang...?
Ein jeder Mensch braucht frueher oder spaeter Schlaf...

 

 

 

 

   

 

 

Ein Blick

In die Schwaerze der Nacht
Gebrochen durch Glas

Beschlagen von dem eisig kalten Atem meiner Seele

 


Ein Gedanke
Kaum geboren schon gestorben
Verblutet in meinem Inneren
Verschwendet an dich

 

 

 

Ein Herz 
Geboren um zu schlagen
Verbrannt vom kuehlen Feuer des Lebens

Verendet durch deine Liebe

 

Ein Schnitt

Entstanden um zu troesten
Jagt jeden Gedanken an dich hinfort
Und nimmt mir damit jede Hoffnung auf Leben

 

Perfekt

Perfektion
Was soll das sein?
Wie sieht das aus?
Ich schaffe aus mir einen perfekten Menschen.
Schneide ihn aus mir heraus.
Perfektion.

Was ist schon perfekt?

     

TOT?

Mein Wille wird schwach
Die Sehnsucht so stark
Meine Angst wird nichtig
Die Erloesung scheint nah

Verschwunden die Traeume
Vergessen die Liebe
Verdunkelt die Sonne
Verdraengt die Gefuehle

Verloren das Blut
Verloren die Traenen
Verloren die Freiheit
Verloren das Leben

Und was bleibt ist das endlose Sterben

 

 

Mein Koerper zittert..... Denn es ist ihm kalt
Meine Seele erfriert..........
Sie droht zu zerbrechen
Meine Gedanken kreisen....... Tu ich es? Tu ich es nicht? Darf ich? Darf ich nicht?
Meine Augen sind starr geradeaus gerichtet..... Sie starren ins Nichts
Mein Herz haemmert in meiner Brust.... Es will ausbrechen.... frei sein
Mein Puls rasst....... Treibt mich fast in den Wahnsinn
Mein Atem wird schneller....... Ich drohe zu ersticken

Meine Haende greifen nach ihr..... Sie halten sie fest, um sie nie mehr zu verlieren
Meine Arme fuehren sie... Silbern glaenzt sie im Schein der Nacht

Meinen Koerper beruhigt sie..... Ganz sanft waermt sie ihn mit ihrem Licht
Meiner Seele spendet sie Waerme..... Auch wenn sie mich zu zerbrechen droht

Meine Gedanken ordnet sie..... Alle konzentrieren sich auf das Nichts
Meinen Augen schenkt sie Ruhe..... Ich schliesse sie.... Nie wieder muss ich sie oeffnen

Meinen Herzschlag verlangsamt sie..... Er verhallt leise im Nichts.... Verstummt
Meinem Puls verleiht sie Ruhe..... Bringt ihn dazu, nie wieder zu schlagen
Meinen Haenden erteilt sie eine Lektion.... Sie werden sie nie wieder aufhalten
Meinen Armen schenkt sie halt.... Und sie laesst sie leise in meinem Blut ertrinken

 

es war so einfach
und es erschien dabei doch so schwer


es hat gar nicht weh getan
dabei dachte ich noch, der Schmerz wuerde mich zerbrechen


es dauerte auch gar nicht lange
obwohl ich schon fuerchtete, die Zeit wuerde stillstehen


es machte an sich keinen Unterschied
denn eigentlcih war ich mir sicher, niemand wuerde die Narben jemals sehen

 

GELIEBTER...


Angst erfuellt mich
Knebelt mich
Fesselt mich
Haelt mich gefangen
Verletzt mich

Ein Messer
Scharf
Silbern
Glaenzend
Sieht mich
Ruft nach mir
Laut
Lauter

Ich laechle
Nehme es an mich
Halte es fest
Streichle es

Ich sehe meine Befreiung
Spuere sie
Sie ist da
Nah
Sehr nah

Eine Moeglichkeit der Angst zu entfliehen
Dieser Welt zu entfliehen
Meine einzige Moeglichkeit

Doch ich will nicht fliehen
Niemals fliehen
Nicht heute
Noch nicht

Zaertlich streichelt das Messer meinen Arm
Sanft
Gefaehrlich schoen streicht es ueber meine Haut
Faehrt die blauen Adern entlang
Schneidet zu
Einmal
Zweimal
Dreimal
Viermal
Fuenfmal

.....

Rote Traenen ergiessen sich auf meinem Arm
All die, die ich nicht weinen kann

Mein Puls vibriert
Ich sehe wie er pumpt
Ich spuere ihn


Ich schneide weiter
Still unt starr
Tief
Tiefer

So lange bis ich den Schmerz fuehlen kann
Bis er groesser ist, als der den ich empfinde
Bis ich ihn spuere
Bis ich MICH endlich spuere

Da ist er
Wieder
Mein Geliebter
Troestet mich
Liebt mich
Befreit mich
Rettet mich

Endlich habe ich dich wieder
Endlich spuere ich dich wieder
Endlich.......

 

ENGEL

Kalte dunkle Nacht....
Bibbernd liegt ein Engel auf dem Boden
Von Kraempfen gepeinigt

Zitternd
Zusammengekauert
Weinend
Schreit er in die klirrend kalte Nacht

Schreit vor Schmerz
Vor Angst
Vor Wut

ueber das Leid
Dass ihm in dieser kalten Nacht wurde angetan
Er schreit doch keiner kann ihn hoeren
Worte die im Nichts verhallen
Ungehoert, weil Engel niemals schreien
Er weint
Doch keiner sieht die Traenen
Rote Traenen, die unsichtbar bleiben
Ungesehen, denn Engel weinen nicht
Er fuehlt Schmerz

Doch keiner wird ihn jemals spueren
Schmerz, der durch sei
ne eigene Hand entstand
Ungespuert, weil Engel niemals leiden
Er will fliehen

Entkommen
Ausreissen
Weglaufen
Einfach wegfliegen

Nur wie soll er denn fliegen?
Mit zerbrochenen Fluegeln?

 

nur meine Traeume wissen, wie real du bist
nur meine Sehnsucht weiss, wie schlimm es ohne dich ist
nur meine Arme wissen, wie scharf deine Klinge ist
nur meine Seele weiss, wie unertraeglich der Schmerz ohne dich ist
nur mein Wille weiss, wie machtlos er gegen dich ist

nur meine Angst weiss, wie einfach du sie besiegst
nur mein Herz weiss, wie sehr ich dich liebe

und nur du weisst, wie lange es noch so weitergehen soll

 

HALT DEIN WORT!

Warum bist du noch da?
Wolltest du nicht endlich verschwinden?
Du hast es doch versprochen.....
Beim Naechsten Mal bin ich dich los, hast du gesagt.....

Erinnerst du dich?
Halt dein Wort!
Was willst du denn noch von mir?
Ich habe dir doch schon alles gegeben....
Ich kann doch nicht mehr....

Geh endlich!
Bitte, geh....

Verschwinde!
Ich brauche dich doch nicht mehr....

Du hast mir doch versprochen, dass du gehst...
Warum bist du noch hier?
Ich habe doch mein Wort gehalten...
Warum brichst du deines?
Mein Blut ist doch fuer dich geflossen.... Nur fuer dich...
Ich habe es doch nur fuer dich getan.... Schon wieder nur fuer dich...

Jetzt geh endlich!
Halt einmal dein Wort!
Hau ab!
Verschwinde endlich!

Bitte geh...... geh endlich.... geh.......

 

 

ploetzlich war er wieder da.....
so lange lies er mich alleine..... viel zu lange

ganz leise kam er zu mir..... umarmte mich mit seinen schwarzen Fluegeln...
endlich fuehlte ich wieder seine Naehe... seine Waerme... seine Liebe...
nie wieder sollte er gehen... und mich alleine zuruecklassen... zuruecklassen in dieser Hoelle, der ich nicht entrinnen kann...
doch er schien so veraendert.... die Traurigkeit in seinen Augen machte mir Angst...
und auf einmal war ich mir unserer Liebe nicht mehr sicher.... es tat weh..
Ich verkroch mich zitternd in seinen schwarzen Fluegeln... ,,Halt mich fest... Bitte, halt mich fest"
Da wurde es ploetzlich kalt... es begann zu regnen... je tiefer ich mich verkroch um so mehr regnete es...
Und zu spaet erkannte ich, dass es keine Regentropfen waren, die meine Haut beruehrten... Denn er weinte... zum Ersten mal weinte
mein Engel...
Ich spuerte seine Angst... seinen Schmerz... Ich leidete mit ihm... und es flossen silberne Traenen...
Da nahm er meine Klinge... er sah mich an und beteuerte mir seine Liebe... und er kuesste mich...
Dieser Kuss war als Abschiedskuss gedacht...
,,Nie wieder sollst du wegen mir weinen..." sprach er leise zu mir...
Und er streichelte mit der Klinge meinen Arm entlang... lies es regnen... rote Tropfen fielen zu Boden...
Und ich weinte...
Da nahm er mich noch einmal in den Arm... ein letztes Mal... und er versprach mir ein Ende...
er erhob sich muehsam... und er weinte eine letzte Traene...
sah mich an... ,,Es tut mir leid..." fluesterte er mir zu...
und durchschnitt sich mit meiner Klinge die Kehle....

Verlass mich nicht, mein Engel... Verlass mich nicht.....

 

WAR DA WAS?

Dunkler Keller
Kalter Stein
Schwarze Nacht
Laehmende Stille
Duestere Kreaturen der Dunkelheit
Brutale Daemonen
Herren der Finsternis

Brutale Schlaege ins Gesicht
Treffen mich
Verletzen mich
Laehmende Tritte
Brechen mich
Scharfe Messer
Schneiden mich
Blaue Flecken
Tiefe Wunden
Blutende Schmerzen
Zieren mich

Lautlose Schreie
Ertoenen ungehoert
Verhallen im Nichts
Traenen aus Blut
Ergiessen sich auf dem Boden
Tropfen von den Armen
Tropfen aus den Beinen
Werden zur Lache

Zitternd liegt ein Wesen auf dem Boden
Wimmernd
Windend
Von den Schmerzen zum Schweigen gebracht

Ein lautes Lachen durchbricht die Stille der Nacht

Und ueber dem Meer fliegt ein Vogel, als waere nichts geschehen

 

 

Ich liege in meinem Zimmer auf dem Boden
es ist ganz still
das Bett erreiche ich nicht
es steht zu weit weg
auch das noch
ich dachte es wuerde laenger dauern
das ist dann wohl der naechste Irrtum
ich schwoere, es wird mein letzter gewesen sein

ich konnte nicht mehr weit genug laufen
vielleicht haette ich es gekonnt, wenn ich gewartet haette
aber ich konnte ja nicht mehr warten...
und nur darum habe ich es getan
weil ich es beenden wollte

jetzt liege ich hier auf dem kalten Parkett
schade, dass ich es nicht mehr ins Bett schaffe 
es ist doch nur noch ein halber Meter
aber ich will nicht das Bett vollbluten...
da ist es besser, ich blute auf dem Boden
hier kann man es wenigstens ganz einfach aufwaschen
dann wird keiner wissen, was geschehen ist
aber ich werde es wohl nicht aufwaschen
das wird dann jemand anderes machen muessen
meine mum vielleicht

ich frage mich, was sie denken wird
wenn sie in mein Zimmer kommt
dann wird sie diese Schweinerei finden
alle Waende sind vollgeschmiert
und am Boden bildet sich ein blutroter See
und in der Mitte liege dann ich
ob ich dann noch laecheln kann?
ich werde es versuchen
wenn sie in das Zimmer kommt werde ich sie anlaecheln
und dann werde ich gluecklich sein
vielleicht wird sie dann auch die Klinge finden...
die wird dann noch immer dort sein, wo ich sie hingesteckt habe
und sie wird noch immer funkeln und glitzern wie am ersten Tag
genau da soll sie dann bleiben, wo sie jetzt ist
und keiner soll sie mir mehr wegnehmen koennen
ich kann es doch auch nicht mehr
sie steckt schon zu tief um sie noch einmal heraus zu ziehen
das kann mir nur Recht sein... soll sie da bleiben
sie kann gar nicht tief genug in meinem Arm stecken
es ist doch ihr letzter Auftrag
so viele Dienste hat sie mir schon erwiesen
da kommt es auf einen letzten auch nicht mehr an


verdammt...
es faengt schon an zu verschwimmen
mir ist so verdammt kalt
aber es macht nichts, dass ich es nicht mehr ins Bett geschafft habe
denn es wird gleich vorbei sein
fuer immer vorbei...
gleich... gleich... ist es vorbei

MEIN KLEINER ENGEL

mein kleiner engel
so wunderschoen
nie wieder will ich dich weinen sehen
mein kleiner engel
bitte weine nicht
ich liebe dich
mein kleiner engel
flieg nicht weg
ich halt dich fest
mein kleiner engel
lass mich nicht allein
nie wieder darf er bei dir sein

mein kleiner engel
was hat er nur mit dir gemacht
in dieser kalten, dunklen nacht
mein kleiner engel
ich konnte doch nicht bei dir sein
ich wuenschte, ich koennte dich aus dieser hoelle befreien
mein kleiner engel
alle deine schmerzen glaube ich dir
nur bitte verzeih mir
mein kleiner engel
ich konnte es nicht verhindern
wuerde alles tun um deinen schmerz zu lindern

mein kleiner engel
ich liebe dich
bitte, bitte weine nicht

 

SITZT IN MEINEM KOPF

sagst du tust nichts boeses
sitzt in meinem kopf
sagst es waere normal

sitzt in meinem kopf
sagst mir, ein wenig kopfweh geht in ordnung

sitzt in meinem kopf
sagst mir, du wirst nie wieder verschwinden

sitzt in meinem kopf
sagst mir, dass du jetzt fuer immer bei mir bist

sitzt in meinem kopf
sagst mir, du willst mich beschuetzen

sitzt in meinem kopf
sagst mir, ich soll mein messer nehmen

sitzt in meinem kopf
sagst mir, wie tief ich schneiden muss
sitzt in meinem kopf
sagst mir, dass es sicher nicht weh tut
sitzt in meinem kopf
sagst mir immer oefter, dass es sein muss

sitzt in meinem kopf
sagst mir, wie gut das doch tut
sitzt in meinem kopf
sagst es hilft mir
sitzt in meinem kopf
sagst mir, ich darf mich dir nicht wiedersetzen

sitzt in meinem kopf
sagst mir, dass wir irgendwann eins sind

sitzt in meinem kopf
sagst mir, wie schwach ich ohne dich bin
sitzt in meinem kopf

sagst mir, wie wertlos ich bin
sitzt in meinem kopf
sagts mir wie sehr mich alle hassen
sitzt in meinem kopf
sagst mir, dass ich dumm bin

sitzt in meinem kopf
sagst, du willst mir helfen
sitzt in meinem kopf
sagst, dass du mich liebst
sitzt in meinem kopf
sagst mir, wie sehr ich dich brauche
sitzt in meinem kopf
sagst mir, ich kann ohne dich nicht mehr leben

sitzt in meinem kopf
sagst mir, ich werde dich nie wieder los

 Willst du wetten?

 

DU SIEHST NICHTS

du schaust mich an und siehst die Narben nicht
du schaust mich an und siehst das Messer nicht
du schaust mich an und siehst die Wunden nicht
du schaust mich an und siehst die Traenen nicht
du schaust mich an und siehst das Blut nicht
du schaust mich an und siehst den Schmerz nicht

du schaust mich an und siehst die Angst nicht
du schaust mich an und siehst die Leere nicht
du schaust mich an und siehst den Missbrauch nicht
du schaust mich an und siehst die Schlaege nicht
du schaust mich an und siehst die Sehnsucht nicht

du schaust mich an und siehst den Hass nicht
du schaust mich an und siehst die Wahrheit nicht
du schaust mich an und siehst mich nicht
du schaust mich an und verstehst nicht...

 

und es war dunkel
und der Mond schien nicht
und die Sterne waren verblasst

und eine Stille kehrte ein
und sie hielt mich gefangen
und sie drohte mich zu ersticken
und im Keller war es kalt
und der Boden war aus Beton
und ich konnte mich nicht bewegen
und meine Arme waren schwer
und sie hingen leblos herab
und es tropfte von ihnen
und der Wind bliess
und er heulte
und ein Sturm kam auf
und es begann zu regnen
und ich wurde nass
und mein K�rper fror
und ich f�hlte mich einsam
und ich war allein
und ich weinte

und jede Tr�ne machte alles nur noch schlimmer
und es donnerte
und Blitze zuckten am Himmel
und eine Sirene durchbrach die Stille
und ich zitterte
und meine Kraft verliess mich
und meine Klinge fiel zu Boden
und es gab einen dumpfen Aufschlag

und es hallte im Raum
und der Sturm wurde schlimmer
und der Wind durchbrach die Glast�r
und es klirrte
und die Scherben fielen zu Boden
und sie bedeckten meine Klinge
und sie hielten sie gefangen

und ich schrie
und der Schrei verhallte im Nichts
und der Wind sch�rte meine Stimme
und der Sturm nahm mir den Atem

und der Regen peitschte in mein Gesicht
und ich bat Gott um Vergebung
und ich wusste, dass es ihn nicht gibt
und ich betete
und ich dachte an dich
und ich fiel zu Boden
und ich sp�rte meinen Aufprall
und ich lag da
und ich hoffte auf ein Ende
und ich weinte
und ich tr�umte
und es war kalt
und es war dunkel
und ich hielt mich fest
und der Schmerz durchfuhr mich

und der Regen peitschte unaufh�rlich in mein Gesicht
und ich sah in meine Hand
und ich merkte woran ich mich festhielt
und ich l�chelte
und mein Versprechen an dich geriet in Vergessenheit
und der Regen lies nach
und der Sturm legte sich
und ich erhob mich m�hsam
und die Klinge in meiner Hand tr�stete mich
und ich streichelte damit meinen bleichen Arm entlang
und meine Erinnerung an dich verschwamm

und der Sturm h�rte auf
und der Wind wurde zum Windhauch
und der Regen fand sein Ende 

 

LIEBST DU MICH?

Siehst du mich? Auch meine Wunden?
Sp�rst du mich? Auch meinen Schmerz?
Verstehst du mich? Auch meine Gedanken?
Kennst du mich? Auch meine Gr�nde?
H�rst du mich? Auch meine stummen Schreie?
Liebst du mich? Auch meine Narben?

Siehst du denn meine roten Tr�nen?
Sp�rst du denn meine Sehnsucht nach dem Tod?
Verstehst du denn meinen Wunsch zu gehen?
Kennst du meine Angst f�r immer zu leben?
H�rst du denn mein Schweigen aus Furcht dich zu verlieren?

Liebst du mich denn genug mich sterben zu lassen?

LIEBST DU MICH???

 

WO BIST DU?

wo bist du ?
du wolltest doch bei mir sein
wo bist du ?
du wolltest mich doch besch�tzen
wo bist du ?
du wolltest doch auf mich aufpassen
wo bist du ?
du wolltest mich doch auffangen
wo bist du ?
du wolltest doch, dass ich f�r dich aufh�re
wo bist du ?
du wolltest mich doch nie mehr allein lassen
wo bist du ?
du wolltest doch nie auf mich vergessen

wo bist du ?
du wolltest mich doch niemals bel�gen
wo bist du ?
du wolltest doch mein Held sein
wo bist du ?
du wolltest mich doch niemals entt�uschen
wo bist du ?
du wolltest doch immer f�r mich da sein
Du hast gelogen!

 

MORGEN

morgen wird die sonne wieder scheinen
hast du gesagt
ich habe gel�chelt
weil ich wusste, dass sie morgen nur f�r mich strahlen wird

morgen wird wieder der tau auf den bl�ttern gl�nzen
hast du gesagt
ich habe mich gefreut
weil morgen meine letzten roten tr�nen vom arm tropfen werden

morgen wird der wind wieder in den b�umen wehen
hast du gesagt
ich habe getr�umt
weil er meine seele morgen in den himmel tragen wird

morgen werden wieder weisse wolken am himmel ziehen
hast du gesagt
ich habe getanzt
weil ich ab morgen als engel von dort oben auf dich aufpassen werde

 

morgen wird die sonne wieder scheinen

vielleicht auch auf mein grab

 

ZUM LETZTEN MAL

da liegt sie
 l�chelt mich an
und ein leichtes Licht umgibt sie


unschuldig
so als w�rde sie es nicht erahnen
erscheint
 sie

engelsgleich
denn schon allein ihr Anblick tr�stet
auch wenn mir dieser Trost zu wenig ist

wie von Zauberhand
so schwebt sie durch den Raum
und ihr m�rchenhafter Schimmer h�lt mich gefangen

ganz z�rtlich
gleitet sie in meine Arme
gef�hrlich sch�n erscheint sie nun


gl�nzend
spiegelt sich nun das Mondlicht in ihr
beruhigend wirkt sie jetzt

sanft
fast unbemerkt
so f�hrt sie meine blauen Adern entlang

schmerzlos
zerteilt sie meine bleiche Haut
und gibt mir das was ich verloren habe zur�ck 

still
k�sst sie rote Tr�nen wach
und zum letzten Mal verfalle ich ihrem Bann
zum letzten Mal...

 

 

ich sitze hier
ganz still und leise
und ich bete darum
darum, dass ein Wunder geschieht

eines, dass mich von meinem Vorhaben abbringt
es verhindert
doch da ist nichts
nichts, dass mich davon abhalten k�nnte
du bist nicht da...
und so geschieht es wieder
eigentlich habe ich mir selbst versprochen es nie wieder zu tun
nie wieder in meinen Arm zu schneiden
mich selbst zu verletzen
f�r etwas, dass ich nicht getan habe
und schon wieder siegt der Hass
er l�hmt meinen Willen
und sagt mir wie sehr ich mich doch f�r alles hassen muss
f�r alles
obwohl ich nichts getan habe
und so schneide ich
schneide ziellos wild umher
schneide tief und tiefer
schneide schnell und noch schneller
schneide
schneide
schneide
und ich trenne meine Haut
zerschnipple sie
ich lasse es regnen
es regnet grosse rote Tropfen
und mein Blut rinnt
es fliesst �ber meinen Arm
�ber meine Hand
es l�uft schon auf den Boden
und es tropft und tropft und tropft
still und starr so schneide ich weiter
die Wunden werden immer tiefer
das Blut wird immer mehr
rot, so purpurrot
und purpurrote Tr�nen flie�en auf den Teppichboden
trotzdem schneide ich
noch immer tropft es
ohne auch nur ein Wort zu verlieren
�ber das was ich da tue
schneide ich
wie machtlos ich bin
und ich bete
hoffe auf ein Ende
,,H�r auf, h�r endlich auf...."
doch ich h�re nicht auf mich
und schneide
schneide immer weiter
mein Blut flie�t immer schneller
es wird immer mehr
immer mehr
immer mehr
immer mehr.......

hilf mir...

 

ICH BIN...

ich bin verloren
in eurer Welt gefangen
ich bin vergessen
von Menschen, die mir Hilfe versprachen
ich bin verstossen
aus euren Herzen verbannt
ich bin verlassen

ganz alleine meinem Schicksal ergeben
ich bin vergewaltigt
ausgenutzt und meiner W�rde beraubt
ich bin verbrannt

durch euren grenzenlosen Hass
ich bin verblutet
vor euren Augen unter blutigen Tr�nen
ich bin verletzt
von euren Worten, euren Taten und von euch
ich bin verurteilt

dazu hier einsam und hilflos zu verrecken
ich bin was ich bin

ich bin tot

 

immer wenn meine Klinge mich sanft k�sst
dann f�hle ich mich so unendlich frei

immer wenn meine Haut sich trennt
dann kann ich l�cheln
immer wenn mein Blut sich seinen Weg ins Freie bahnt
dann ist es so, als w�rde ich fliegen

immer wenn mein Arm sich rot f�rbt
dann weine ich silberne Freudentr�nen

immer wenn meine roten Tr�nen auf den Boden tropfen
dann w�nsche ich mir, meine Gef�hle w�rden f�r die Ewigkeit so sch�n sein
immer wenn es anf�ngt weh zu tun
dann weiss ich, dass ich doch noch lebe

immer wenn ich meine Klinge weglege
dann bereue ich meine Tat
immer wenn ich auf die Wunden schaue
dann w�nsche ich mir, ich w�re daran gestorben

ich will sterben...

bitte hilf mir
ich kann nicht mehr

 

 

ich kann sie sp�ren
meine Sehnsucht, es endlich wieder zu tun
ich kann sie sp�ren
meine Angst davor, dass ich nicht stark genug bin um gegen sie zu siegen
ich kann sie h�ren
die Stimmen, die mir einreden, dass ich machtlos bin
ich kann sie h�ren
meine Klingen, die mich rufen
ich kann sie sehen
meine silbernen Tr�nen, wie sie �ber meine Wangen laufen
ich kann sie sehen
die Messer, die mich anl�cheln und gl�nzen in all ihrer Pracht


ich kann sie sp�ren
die scharfen Klingen auf meiner Haut
ich kann sie h�ren
meine Messer, die in mein Fleisch ritzen
ich kann sie sehen
meine roten Tr�nen...
ich kann sie sehen

denn ich habe verloren...

 

 

Sprachlos, so stehe ich nun hier
Ganz ruhig und still
Ich frage mich, ob du es begreifst warum...


Das Atmen f�llt mir auch schwer
Ich bekomme kaum noch Luft
Du hast sie mir genommen...


Sprechen?
Ich weiss nicht mehr, wie das ging
Und schreien?
Ich weiss nicht, ob du es denn h�ren k�nntest
Obwohl, ich frage mich wie, denn es hat mir ohnehin die Sprache verschlagen
Du hast sie mir wohl geraubt...


Das Weinen, ich hab es verlernt
Oder meine Tr�nen sind vertrocknet
Vielleicht habe ich auch keine mehr
M�glich, dass sie dich hinfort getragen haben
In das Reich der Tr�ume...

Und der Schmerz?
Er ist noch immer hier
Ich denke nicht, dass er mich jemals wieder verlassen wird
So wie du es tatst
Ich w�nschte, du h�ttest ihn mit dir genommen...

Aber vermissen werde ich dich trotzdem
Das hast du mir noch nicht genommen
Und dennoch w�nsche ich mir, du h�ttest es getan...

Dieses Gef�hl der Leere und tausend Fragen
Welche, die nur du mir beantworten kannst
Das hast du mir gelassen
Kannst du es denn �berhaupt?

Ein Geheimnis
Eines von deinen vielen, die du mir nie gesagt hast
Und jetzt?
Jetzt hast du es mit dir genommen

Mit in dein Grab...

 

ANGST

Angst dich zu verlieren

oder du mich
Angst dir zu vertrauen

oder du mir
Angst dich zu verletzen

oder du mich
Angst dir in die Augen zu sehen

oder du mir
Angst dich zu ber�hren

oder du mich
Angst dir die Wahrheit zu sagen
oder du mir
Angst dich zu umarmen

oder du mich
Angst dir nicht genug zu sein

oder du mir
Angst dich zu k�ssen
oder du mich
Angst dir zu viel zu bedeuten

oder du mir
Angst dich weinen zu sehen

oder du mich
Angst dir deine L�gen zu glauben

oder du mir
Angst dich leiden zu lassen

oder du mich
Angst dir weh zu tun

oder du mir
Angst dich zu vergessen

oder du mich
Angst dir deine Tr�nen zu glauben

oder du mir
Angst dich zu vermissen

oder du mich
Angst dir von meinen Tr�umen zu erz�hlen
oder du mir
Angst dich zu erinnern

oder du mich
Angst dir wichtig zu sein

oder du mir
Angst an dich zu denken

oder du an mich
Angst dir zu viel zu sagen

oder du mir
Angst dich zu lieben

oder du mich
Angst dir deine Schmerzen anzusehen

oder du mir
Angst dich zu hassen

oder du mich
Angst...


Angst vor dir
oder einfach nur vor mir

 

Rote Tr�nen.
befreit von einem Messer - in einem stillen Augenblick


Rote Tr�nen
bahnen sich ihren Weg ins Freie - und bringen ein klein wenig Gl�ck


Rote Tr�nen
fliessen �ber einen bleichen Arm - schenken neues Leben


Rote Tr�nen
bringen Erleichterung - und k�nnen noch so viel geben


Rote Tr�nen
w�rmen die kalte Haut - legen sich wie ein Mantel �ber dich


Rote Tr�nen
verbannen die Erinnerung - f�r einen kleinen Augenblick


Rote Tr�nen
tropfen auf den Boden - und retten dich

Rote Tr�nen

 

TRIGGERT!!!


Dunkle Gedanken
sie kreisen in ihrem Kopf
drehen sich um fr�her
als alles noch anders war
erz�hlen ihr Geschichten
von einem kleinen M�dchen
das immer ganz alleine war
bis der Papa dann nach hause kam
und die Kleine sah
niemals nahm er sie in den Arm
oder sagte ihr
dass er f�r sie da war
immer wieder schlug er zu
in ihr kleines Gesicht
und die Kleine bat ihn hilflos
,,Bitte, Papa tu es nicht!"
und dann war er �ber ihr
tat ihr weh
die Kleine liess es geschehen
und konnte ihn doch nicht verstehen
als er wieder gegangen war
da blieb sie alleine zur�ck
still und allein so sass sie nun da
und schwor sich selbst
diese Zeit kommt nie wieder zur�ck


Und eines Nachts ging sie dann fort
liess ihn allein
sie sagte sich selbst
wie gut es doch war
nicht mehr traurig zu sein
doch die Vergangenheit
sie kehrte zur�ck
zu dem kleinen M�dchen von damals
St�ck f�r St�ck
der Schmerz holte sie ein
wo auch immer sie war
die Bilder von damals
waren immer noch da
aus ihren Tr�umen
wollte sie sie vertreiben
aus ihren Gedanken
restlos streichen


Das Messer
konnte ihr diese Gedanken nehmen
f�r einen kurzen Augenblick
begann sie zu leben
das rote Gift
es rann ihr �ber die Haut
benebelte die Sinne
und hat ihr ihre Zukunft geraubt...
immer �fter begann sie zu ritzen
und sie liebte es immer mehr
der Schmerz in ihr wurde kleiner
die Angst begann zu verschwinden
doch weg ging sie nie
die Erinnerungen verblassten
aber ungl�cklich blieb sie
das Messer in ihrer Hand
es erschien ihr so sch�n
es war die einzige L�sung
die letzte L�sung ihres Problems


Und dann stand sie da
mit Tr�nen im Gesicht
die ersten Tr�nen seit damals
denn geweint hat sie nicht


Sie hat sich Rache geschworen
die wollte sie bekommen
kehrte zur�ck an den dunklen Ort
wo das ganze Ungl�ck hat
seinen Anfang genommen
Ihr Vater lag allein
in seinem Bett
die Kleine l�chelte
ein letztes Mal
sie stach zu
und erl�ste sich von ihrer Qual.




Die Sonne ging auf
ganz in rot
der Papa lag da
tot...

 

Ich will..

Ich will eigentlich gl�cklich sein und trotzdem bin ich traurig
Ich will eigentlich sch�n sein und trotzdem f�hle ich mich h�sslich
Ich will eigentlich mutig sein und trotzdem bin ich feige
Ich will eigentlich frei sein und trotzdem bin ich gefangen
Ich will eigentlich lieben und trotzdem kann ich mich nur hassen
Ich will eigentlich fr�hlich sein und trotzdem weine ich

Ich will eigentlich vergessen und trotzdem erinnere ich mich wieder
Ich will eigentlich schreien und trotzdem bleibe ich stumm

Ich will eigentlich gesund sein und trotzdem bin ich krank
Ich will eigentlich aufh�ren und trotzdem mache ich weiter

Ich will eigentlich ich sein und trotzdem bin ich jemand anderes
Ich will eigentlich f�hlen und trotzdem f�hle ich mich nur leer


Ich will eigentlich leben
Warum bin ich dann tot ???

 

Der Engel und ich


Zitternd so steht er nun vor mir
kann sich kaum noch auf den viel zu schwach gewordenen Beinen halten
Viel zu lange sind sie her, die Tage an denen er noch tanzen konnte

Schweigend klagt er mich an
mit Worten die zu Staub zerfallen noch ehe sie �ber seine schmalen Lippen dringen k�nnen
Viel zu lange ist er her, der Moment in dem sein Mund noch l�cheln konnte

Traurig blickt er auf mich nieder
mit Augen so unendlich tot und leer, verweint und doch ohne Tr�nen
Viel zu lange ist er her, der Augenblick als sie noch vor Gl�ck strahlen konnten

Verletzt kniet er nun vor mir
in einem K�rper so zerschunden und schwach, zerfallen und tot f�llt er vor meine F�sse
Viel zu lange sind sie her, die Zeiten in denen er es noch aushalten konnte

Flehend sieht er zu mir herauf
vom Blut �berstr�mt welches sich durch die Wunden den Weg in die Freiheit bahnt
Viel zu lange ist er her, der Tag an dem er noch frei sein konnte

Leidend bittet er mich
ihn endlich von seinen Schmerzen zu erl�sen, ihn zu entbinden von meiner Blutschuld
Viel zu lange ist er her, der Augenblick in dem er sich selbst retten konnte

Zitternd so stehe ich nun vor ihm
ich kann mich kaum noch bewegen vor Angst und Schmerz
Viel zu lange bin ich schon schwach

Schweigend klage ich ihn an
mit den lautesten Schreien, die er jetzt endlich verstehen kann
Viel zu lange tr�ume ich nur davon

Traurig blicke ich auf ihn nieder
mit Augen die niemals geweint haben und trotzdem Tr�nen von mir fliessen sahen
Viel zu lange kann ich meinen eigenen Anblick schon nicht ertragen

Verletzt knie ich vor ihm nieder
in einem K�rper gebaut aus Ruinen der sein Inneres nach Aussen tr�gt
Viel zu lange ist nun kein Leben mehr in ihm

Flehend sehe ich zu ihm auf
zusammengekauert von den Schmerzen, im eigenen Blut zum Erliegen gebracht
Viel zu lange fliesst es schon nicht mehr in meinen Adern

Leidend bitte ich ihn
mich endlich zu t�ten um mich vor mir selbst zu retten
Viel zu lange will ich nicht mehr leben

Ersch�pft sinke ich in seine Arme
und schliesse endlich meine m�d` gewordenen Augen
Viel zu lange musste ich schon darauf warten...

 



Es ist nur ein Schatten
Eisig wie dein Herz
Es ist nur ein Schatten

Leblos wie deine Augen
Es ist nur ein Schatten
Furchteinfl�ssend wie dein Anblick

Es ist nur ein Schatten
Verletzend wie deine Worte
Es ist nur ein Schatten
Wertlos wie deine Liebe
Es ist nur ein Schatten
Besitzergreifend wie deine H�nde
Es ist nur ein Schatten
Verlogen wie deine Lippen
Es ist nur ein Schatten
Verk�mmert wie deine Gef�hle
Es ist nur ein Schatten
Brutal wie deine F�uste
Es ist nur ein Schatten
Schwarz wie deine Seele
Es ist nur ein Schatten
Tot wie ich

Es ist nur der Schatten, der sich um mein Herz gelegt hat...

Ich und Du

DU HAST ES WIEDER GETAN!
Woher weisst du das?
F�R WIE DUMM H�LTST DU MICH?
Du bist nicht dumm...
WARUM HAST DU DAS GEMACHT?
Ich konnte nicht mehr.
KANNST DU JETZT WIEDER? GEHT ES DIR JETZT BESSER?
Nein, es ist schlimmer geworden...
WARUM HAST DU DAS DANN WIEDER GEMACHT?
Ich dachte, dass mein Blut mich tr�stet...
HAT ES DICH DENN GETR�STET?
Nein, es hat mich traurig gemacht.
WIESO TRAURIG?
Weil es mich nicht gerettet hat...
GERETTET? WOVOR DENN?
Vor mir selbst.
ABER WARUM DENN? WAS IST DENN SO B�SE AN DIR?
Alles!
DAS STIMMT NICHT UND DAS WEISST DU AUCH.
Gar nichts weiss ich, ich bin dumm.



WIE GEHT ES DIR JETZT?
Unwichtig!
WAS IST DENN LOS?
Nichts...
KOMM, SAG ES MIR! ICH WILL DIR HELFEN.
Du kannst mir nicht helfen. Keiner kann das.
BITTE SAG MIR WAS LOS IST!



Glaubst du eigentlich an Engel?
WIE? WAS? AN ENGEL? WARUM FRAGST DU DAS JETZT?
Ich will nur wissen, ob du daran glaubst... Und? Tust du es?
WEISS NICHT!
Wie das weisst du nicht? Du weisst doch sonst auch alles.
NEIN, DAS TUE ICH NICHT!
Hmm... Ich glaube, ich w�re gerne ein Engel.
WOZU?
Ich meine, ich w�re gerne ein Schutzengel.
UND WOF�R SOLL DAS GUT SEIN?
Ich w�rde gerne jemanden besch�tzen.
DU KANNST DICH DOCH NICHT EINMAL SELBST SCH�TZEN...



Hmm... Vermutlich hast du Recht. Ich sollte kein Engel sein. Es w�re nicht gut. Ich w�re kein guter Engel.
VERMUTLCH NICHT, NEIN.
Hmm.. denkst du das wirklich?
JA, SO IN ETWA.
Vielleicht hast du Recht!
ICH HABE IMMER RECHT!
Was ist denn schon gut daran, wenn ich unf�hig bin?
WIE UNF�HIG?
Ich bin nicht f�hig dazu zu lieben... oder zu leben... nicht einmal sterben kann ich.
SOLL ICH DIR HELFEN?
Wie helfen?
NA, ZU LEBEN!
Hmm...
WAS HMM ?
K�nnen Tote leben?
NEIN... NUR IM GEDANKEN ANDERER...
Ist es dann nicht besser f�r mich zu sterben?
WARUM WILLST DU JETZT AUF EINMAL STERBEN?
Weil ich tot bin...
ICH DACHTE DU WOLLTEST LEBEN!
Jetzt nicht mehr...
WILLST DU WIRKLICH STERBEN?
Ja...
WIE SEHR?
Mehr als alles andere... fast mehr...
DA IST DOCH NOCH WAS!
Was meinst du?
DU SAGTEST ,,FAST"!
Ich weiss...
WAS WILLST DU MEHR? ICH MEINE MEHR ALS STERBEN?
Es ist nicht wichtig...
DOCH, DAS IST ES! BITTE SAG ES MIR...
Ich will gl�cklich sein.
IST DAS ALLES?
Wie? Alles? Es ist mehr, viel mehr f�r mich als du denkst.
WARST DU NOCH NIE GL�CKLICH?
Nein...
DAS KANN ICH NICHT GLAUBEN... BIST DU AUCH DANN NICHT GL�CKLICH, WENN DU DICH SCHNEIDEST?
Hmm... Nein, ich hasse es.
ICH DACHTE, DU W�RST ES DABEI... UND DESHALB W�RDEST DU ES DAUERND TUN.
Nein...
WARUM TUST DU ES DANN?
Um zu leben...

 

meine H�nde
zitternd
kalt
kraftlos

es geht mir gut


 

keine Gewalt mehr


meine Arme
weiss
mager
blutend

es geht mir gut


 

keine Gegenwehr mehr


mein Mund
blass
schweigend
zugen�ht

es geht mir gut


 

keine L�gen mehr


meine Augen
traurig
glanzlos
tot

es geht mir gut


 

keine Tr�nen mehr


mein Herz
versteinert
vernarbt
zerbrochen

es geht mir gut


 

keine Schmerzen mehr


meine Seele
zertretten
verschwunden
get�tet

es geht mir gut


 

kein Leben mehr
 
 

 

 

Ich habe mir selbst den Krieg erkl�rt
Es ist gef�hrlich mich zum Feind zu haben.

 

 
 

Angst

Ich sitze hier,
in meinen Kopf schwirren wirre Gedanken.
Immer dies, immer diese Gedanken, immer diese Bilder.
Ein Kapitel, das nie zu Ende geht !
Ich sehe es jede Minute, jede Sekunde,
ich sehe es wohl noch l�nger.

Es ist ein Gef�hl, wie wenn das,
dein St�ck vom Sonnenschein verloren, geraubt oder sich gar aufgel�st hat.

Ich w�nsche der Menschheit, die Angst hinter sich zu lassen und in ein neues
Kapitel des Lebens zu blicken.

(Max Moesch, 10 Jahre alt, zu den Ereignissen am 11.September 2001 in New York)

 

 

 

Augenblick

Ich hielt einen Augenblick in meiner Hand, leuchtend wie ein Stern, zart wie eine
Bl�te, ein gl�nzendes St�ck aus einer Stunde. Doch ich lie� ihn achtlos fallen. Wie schade! Ich wusste nicht, welche Gelegenheit ich verschenkte.

(Hazel Lee)

 

 

 

 

In der Einsamkeit die Freiheit,
in dem Ungl�ck noch das Gl�ck,
in dem Leide noch die Freude,
und die Ewigkeit im Augenblick.

(Carl Peter Fr�hling)

 

 

 

 

,,Die Seele ist ganz unten" - die Depression ist f�r mich wie das Gef�hl in einer Luftblase auf den Grunde des Meers zu sinken, der Druck um mich herum wird immer gr�sser, doch ich habe noch immer genug Luft zum Atmen. Ich kann nicht entweichen, wenn ich entweiche, werde ich untergehen. Das Erkennen der Depression ist das Ankommen der Luftblase auf dem Grunde des Meeres, von dem Moment an steigt man wieder aufw�rts, man weiss man steigt auf, der Druck l�sst nach und man sieht wieder Licht durch die Wasseroberfl�che dringen. Und ich weiss auch, wenn ich jetzt der Luftblase entweiche, werde ich von selbst an die Oberfl�che zur�ckkommen.Nach zwei Jahren Psychoanalyse habe ich endlich wieder das Gef�hl durch eigene Kraft meinen Kopf �ber das Wasser halten zu k�nnen und frische Luft zu atmen. Und es ist ein Gef�hl, dass ich mich sogar getraue "Glueck" zu nennen.

(Andrea Kaltofen)

 

 

 

 

Sage und schreibe

Ich sage und schreibe
tausend Buechern
fand ich
nichts Aussagekraeftigeres
als in deinen Augen.

Ich sage und schreibe
tausend Wohnungen
fuehlte ich mich
nicht so gut aufgehoben
wie in deiner Naehe.

Ich sage und schreibe
tausend Wochen
habe ich nicht
so viel Ewigkeit erlebt
wie in den Augenblicken
unseres Einsseins.

Ich sage und schreibe
tausend mal tausend Woertern
fand ich nichts Wesentlicheres
als im Wort DU.

(Ernst Ferstl)

 

 

 

Der kleine Clown

Als Kind, da malte er sich aus
seine Traeume wuerden Wirklichkeit.
Und sein Traum war einmal Clown zu sein,
der immer lacht und niemals weint.
Nur eines das sah er damals nicht,
denn erlischt das Rampenlicht,
verbirgt sich hinter diesem Clown
nicht oft ein trauriges Gesicht ?
"Ich will ein Clown sein!", hat er oft gedacht
sah er verzweifelt in die Nacht ...
und heute, ist er selbst ein kleiner Clown
doch es ist anders als im Traum,
denn steht er erst im Rampenlicht,
traegt er ein anderes Gesicht.
Auf der Buehne lacht sein Herz
und keine Spur von Leid und Schmerz.
Doch wie es wirklich ist, das sieht man nicht,
verdeckt vom strahlendem Gesicht.
Man sieht nur Spass mit unendlicher Freude vereint,
doch unter der Maske, der Clown, er weint.
Die Leute sehen nicht, wie er das macht,
die Menge tobt und die Menge lacht,
und viele traeumen insgeheim,
irgendwann mal Clown zu sein.
Doch wenn der letzte Vorhang faellt
und keine Buehne sich erhellt,
dann traeumt der Clown, kein Clown mehr zu sein.
Doch ist sein Wunsch auch noch so klein,
bleibt er mit seinem Traum allein.

(Nicolas Lange)

 

 

 

 

 

Seltsamerweise vergleichen mich viele Menschen mit einem Engel ohne Fluegel.
Aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich keiner bin. Auch wenn sie das Einzige sind, woran ich noch glaube.

(Damaris Wieser)

 

 

Ihr sollt nicht um mich weinen
Ich habe ja gelebt
Der Kreis hat sich geschlossen
der zur Vollendung strebt
Glaubt nicht, wenn ich gestorben,
dass wir uns ferne sind
Es gruesst euch meine Seele
als Hauch im Sommerwind
und legt der Hauch des Tages
am Abend sich zur Ruh,
send` ich als Stern vom Himmel
euch meine Gruesse zu.

(Hans Kreiner)

 

 

 

 

Ich bin
dein Geheimnis
du bist
meines
weil wir
kein
Geheimnis
brauchen

(Hans - Christoph Neuert)

 

 

 

Den Hass hinweglaecheln

Du laecheltest,
ich laechelte,
so sind wir beide gluecklich,
aber tief unten im Inneren,
ist Hass zwischen uns.
Lass uns nicht zeigen,
was wir Innen fuehlen
fuer einander.
Laecheln wir weiter
bis wir unseren Hass
hinweglaecheln.

(Anishanabe)

 

 

 

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Hass

Im Inneren gezuechtet als Larve des Boesen
sorgsam behuetet von meiner Verschlossenheit
genaehrt an der Brust des Missverstaendnisses
gestaerkt durch Artgenossen im derben Spiel aus anderen

sucht er ausgewachsen
die Freiheit aus der Enge

Entsteigt aus der Tiefe der Seele
quetscht mir beim Aufstieg das Herz
laemt den Verstand
benutzt mich Hilflosen fuer sein boeses Treiben
schmiedet meine Worte zu erbarmungslosen Dolchen
springt dem anderen mit meiner Faust in sein Gesichae

Und stirbt.

Doch ich fuehle : Bevor er ging hat er mich erneut geschwaengert.

(Nico Szaba)

 

 

 

Er ist mein Halt,
wenn der Boden aufbricht.
Er ist mein Lachen,
wenn ich traurig bin.
Er ist mein Kritiker,
wenn ich meine Seele oeffne.
Er ist mein Freund,
wenn ich einsam bin.
Er ist mein Herz,
wenn ich es verloren habe.
Er ist meine Hoffnung,
wenn ich an nichts glaube.
Er ist der Verstand,
wenn ich nur noch fuehle.
Er ist das Gefuehl,
wenn ich zu viel denke.

(Damaris Wieser)

 

 

Ach, mein Kind, sei ohne Sorge,
der Himmel ist so gross,
da werde auch ich einen Platz finden.
Ich werde Euch sehen und wissen,
dass ich in Euch weiterlebe.

(Nachruf) 

 

 

 

 

 

 

Aus der Welt gefallen

Woher konnte ich wissen,
dass das Eis so duenn war,
auf dem ich mich bewegte ?

Ich bin eingebrochen,
schlage wild um mich,
suche verzweifelt einen Halt,
schreie nach einer Hand.
Je mehr ich um mich greife,
umso mehr bricht alles ein.

Ich gehe verloren !
Tod, wo ist deine Hand ?
Nicht einmal er hoert mich jetzt.
Es gibt keine Erloesung.

Ich muss hinunter in die eisige Tiefe,
muss durch die eiskalte Hoelle gehen.

Aber vielleicht gibt es von dort
unten eine Leiter, die direkt
in den Himmel fuehrt ...

(Simon Tamara)

 

 

Kuehl umschlungen haeltst du mich,
eisig kalt sind deine Haende.
Ich bin wie ein Barometer,
wirst du kaelter, faellt meine Laune,
doch wirst du zu kalt fuer mich,
funktioniert dies nicht mehr, ich spiele verrueckt.
Um die reale Kaelte in mir niemandem zu zeigen,
spiele ich Hitzewelle, drehe voll auf.
Ich weiss bloss nicht so richtig, was passieren wird,
wenn du eines Tages so kalt wirst, dass ich erfriere ...

( unbekannt)

 

 

Dich laecheln zu sehen
was kann es Schoeneres geben ?

Vieles, aber im Augenblick
reicht mir das Laecheln.

Mal sehen, wie es morgen ist ...

(Bjoern Stork)

 

 

Du stehst und um dich herum
zerfaellt die Welt in Stuecke
dein Koerper schreit, lauf
dein Geist schreit, hilf, halt sie fest
und zwischendrin
du
klein und unbedeutend
hin und hergerissen zwischen den Welten
hilflos
doch nur du hast die Kraft
einem Ruf zu folgen
dem Ruf der Seele
sonst gehst du unter mit der Welt
zerissen von Geist und Koerper

(Svenja Gall)

 

 

 

Raetsel

Es kostet nichts und bringt viel ein.
Es bereichert den Empfaenger,
ohne den Geber aermer zu machen.
Es ist kurz wie ein Blitz,
aber die Erinnerung daran ist oft unvergaenglich.
Keiner ist so reich, dass er darauf verzichten koennte,
keiner so arm, dass er es sich nicht leisten koennte.
Es bedeutet fuer den Mueden Erholung,
fuer den Mutlosen Ermunterung,
fuer den Traurigen Aufheiterung
und es ist das beste Mittel gegen Aerger.
Man kann es weder kaufen,
noch erbitten,
noch leihen,
noch stehlen,
denn es bekommt erst dann seinen Wert,
wenn es verschenkt wird.
Denn niemand braucht es so bitternoetig,
wie derjenige, der es fuer andere nicht mehr uebrig hat.

Was das ist ?

Ein Laecheln !

(Phil Bosmans)

 

 

 

Ahnung

In Totenkoepfen
lodern Feuer

aus Ruinen
nur Verzweiflung

Wolken stuertzen
von den Himmeln

das Morgen -
traegt sich selbst zu Grabe ...

(Hans - Christoph Neuert)

 

 

 

Aschiednehmen
sich trennen
aufgeben
einen Teil von sich selbst
etwas dem Wind ueberlassen
den Fluten
dem Wasser
das Sterben lernen
jeden Tag ein wenig
fuer das Neue
das folgt.

(Aus einer Todesanzeige)

 

 

 

Ein Schrei, der eingeschlossen,
Tr�nen, die nie vergossen,
Worte, die nie gesprochen,
ein Herz ist entzweigebrochen.

(Stuttgarter Zeitung)
 

 

 

 

Andenken an einen verstorbenen Freund ...

Ich stehe an seinem Grab und denke an frueher
Ich denke wie schoen es doch mit ihm war
Ich weiss diese Zeiten kommen nie zurueck
Ich weiss er bleibt fuer immer in unseren Herzen -
aber ich weiss auch, dass ich es nie verstehen werde !

(unbekannt)

 

 

Du bist entschwebt,
allzuzeitig,
in deine Geistesheimat,
mit Schwingen
aus Liebe und Opfergabe
gewoben -
100 Jahre wolltest du auf dieser Erde ackern,
du hast es in 14 Jahren geschafft !
Die Erde zu bestellen,
Liebe zu saeen,
Liebe zu ernten,
Liebe zu lehren.

(Nachruf)

 

 

 

delete

Saetze der Nacht
geschrieben
auf einen Bildschirm
geloescht
durch das Trennen
der Verbindung

Worte der Nacht
gesprochen
in das Telefon
verklungen
durch das Auflegen
des Hoerers

Gefuehle der Nacht
gebrannt
in mein Herz
verbunden
fuer immer
mit dir

(Andreas Hauck)

 

 

Missgunst vergiftet
jede Hoffnung
Verachtung
toetet jedes Herz
die Seele stirbt
in dumpfes Schweigen
am Ende
bist du
nur noch Schmerz

(Hans - Christoph Neuert)

 

 

 

Am Meer

Felsen leuchten
ihr Rot
sehnsuechtig

das Meer
erhaert nicht

der Wind
streichelt
durch deine Haare

wir schweigen
mit dem Wasser

und sind froh
keine Felsen zu sein

(Hans - Christoph Neuert)

 

 

Ich sprach
jeder schwieg
ich schrieb
jeder schwieg

ich schwieg
weil ich das Schweigen
nicht mehr ertrug -

sie sprachen
weil sie nicht schweigen konnten

(Hans - Christoph Neuert und Elmar Kupke)

 

 

 

 It matters not how strait the gate,
How charged with punishment the scroll,
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.

(Die letzten Worte des Oklahoma - Bombers)

 

 

 

Mit Glut
faellt Sonne den Abend
Waerme nimmt jede Furcht
vor der Nacht
ein klarer Himmel
reinigt unsere Gedanken
auf der Traumspur der Sterne
kehren wir heim
in die Seele

(Hans - Christoph Neuert)

 

 

 

 

Sturm

Schlagartig
stuerzen
Wolken aufs Land
Wind peitscht
die Bauume
nach unten
ein Blitz
zeigt mir
wie gebrannt ich bin
macht meine Narben
wieder
zu Wunden

(Hans - Christoph Neuert)

 

 

 




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